Il più bello dei mari è quello che non abbiamo navigato
i più belli dei nostri giorni ancora non li abbiamo vissuti… e quello di più bello ancora non te l'ho detto.
[N. Hikmet]

I.CI.MAR
Institut der Meereszivilisationen

NATUR, ZWECK UND OBJEKTIVE
Das ICI.MAR fördert die Erkenntnis der Problematiken des Meeres mit besonderem Akzent auf dem Meeresmilieu des Mittelmeeres und der europäischen Küstenmeere, mit dem Ziel, deren Wahrung zu unterstützen und ihre Verwaltung zu verbessern.
Es regt die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Naturparks, der Meeresreserven sowie der geopolitischen Realitäten der Küstenländer an.
Es fördert und verbreitet die Kenntnisse über Kultur und Zivilisation der Meeresländer und Meeresvölker und trägt zum Austausch und zur Kooperation bei.
Außerdem organisiert ICI.MAR Forschungskongresse, Querschnitte, Treffen und andere Aktivitäten bezüglich der Meeresproblematiken und realisiert und verbreitet Publikationen, Zeitschriften, Pläne, Karten, Profile und andere Werke, die die Kenntnis des Meeres in all seinen Komponenten fördern.
In Zusammenarbeit mit den Universitäten Sardiniens, Europas und weiteren Meeresinstituten organisiert es Spezialisierungs- und Bildungskurse für europäische Studenten, professionelle Kurse zur Verwaltung der Meeresresourcen sowie zur Ausbildung spezialisierten Personals in der Verwaltung von Meeres- und Landparks.

DAS AQUARIUM VON ST.TEODORO

Besonders fruchtbar und konstant sind die Verbindungen zur Universität von Sassari, deren Dozenten aktiv an der Zeitschrift "Civiltà del Mare" ("Meereszivilisation") und den wichtigsten Veranstaltungen des Instituts mitwirken.
Das Institut realisiert in St.Teodoro eine wissenschafts - und forschungsbezogene Struktur mit angegliedertem Museum für Meereszivilisationen und einem Zentrum für ozeanographische und Unterwasserdokumentation.
In zweijährigen Rhythmus organisiert es den internationalen Kongress "Parchi marini del Mediterraneo" und veröffentlicht dann einen Bericht darüber. An dieser Veranstaltung nehmen die bekanntesten italienischen und ausländischen Wissenschaftler teil, sowie hohe Beamte des Ministeriums und der Region, lokale Verwalter sowie Spitzenvertreter des italienischen und europäischen Umweltschutzes.

Es fördert und organisiert außerdem Konferenzen, Debatten und Treffen mit sozioantropologischen, geschichtlich-archäologischen, naturwissenschaftlichen und anderen Themen, zu denen Forscher und Spezialisten eingeladen werden; es nimmt an kulturellen und wissenschaftlichen Initiativen von Anstalten, Vereinen und Universitätsinstituten teil;
Das ICIMAR veröffentlicht die Forschungs- und Informationszeitschrift "Civiltà del Mare", an der Wissenschaftler, Universitätsdozenten sowie italienische und ausländische Intellektuelle tatkräftig mitarbeiten. Viele Mitarbeiter sind vielversprechende junge Leute, die sich durch die Zeitschrift einen Namen machen möchten.
Seinen wissenschaftlichen Beitrag leistet das Institut durch die Ausarbeitung von Studien und Programmen über Themen, die das Meer sowie das Wasser allgemein betreffen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Problematiken der Meeresparks.
Von besonderer Bedeutung war der Beitrag zum Studium des Meeresparks "Tavolara Capo Coda Cavallo" (Gesetz 979/82).
In Zusammenarbeit mit den Vorständen und Direktionen der Pflicht- und Hochschulen betreibt das Institut eine intensive Aktivität auf didaktischem Gebiet durch Referate, Konferenzen, Projektionen von Dokumentarfilmen und Unterrichtsstunden.

Es fördert und organisiert das "Festival Internazionale dei Documentari del Mare" ("Internationales Festival der Dokumentarfilme über das Meer"). Hierbei handelt es sich um die wichtigste italienische Kino-Video-Kundgebung, die dem Meer gewidmet ist. An ihr nehmen die bekanntesten Regisseure von Dokumentarfilmen der Welt teil. Eine namhafte internationale Jury verleiht einem neu produzierten Film, der am besten das Meer in seinen vielfältigen Facetten wiedergibt, den Preis "I Delfini del Tirreno".
Im gleichen Bereich wird der Spezialpreis der Verleger verliehen, der demjenigen Verlag zugeteilt wird, der sich in der Veröffentlichung von Werken auszeichnet, die dem Meer gewidmet sind. Außerdem organisiert es die Verleihung des Literaturpreises, der sich in der Veröffentlichung von Werken auszeichnet, die dem Meer gewidmet sind und die Verleihung des Literaturpreises "Gallura" für eine Erzählung über das Meer, der den Schülern der Mittelschulen der Insel vorbehalten ist, sowie Kunst- und Fotoausstellungen, Wettbewerbe der Natur- und Unterwasserfotografie usw. und nimmt an Tagungen über Umweltstudien in Italien und im Ausland teil.
Seit seiner Gründung unterhält das Institut konstante und fruchtbare Beziehungen mit dem Europarat. Der Besuch der Umwelt- und Gesundheitskommissionen sowie der Wahrung der Rechte der Staatsbürger, die zum ersten Mal in Italien in den Tagen vom 6.-8.Oktober 1993 eine ordentliche Sitzung gehalten haben, wurde durch diese langjährige Beziehung möglich.
Darüber hinaus bietet es seine wissenschaftliche und kulturelle Mitarbeit auch den Gemeindeverbänden an. Im Besonderen hat es der Gemeinde von St.Teodoro geholfen, die Leitlinien des PUC festzulegen.

Zur Zeit arbeitet das Institut an der Gestaltung des Parks der "Macchia Mediterranea" in Punta Molara (Monte Petrosu); es hat bereits mehrere Kongresse über Probleme der Sprache sowie der wirtschaftlichen Lage der Gemeinden der Gallura organisiert; außerdem kümmerte es sich um die Restaurierungsarbeiten der "Tartaruga" von Cala Ghjlgolu, die1993 von Wandalen verunstaltet wurde.
Für die Gemeinde von Budoni hat es einen Kongress über die Pferche organisiert und dabei den historischen und ikonegraphischen Teil übernommen.
Ferner leitet es für die Gemeinde von St.Teodoro das Museum für Meereszivilisationen in Niuloni mit all seinen angegliederten wissenschaftlichen und kulturellen Aktivitäten.

Es arbeitet zusammen mit dem GAL Barbagia-Baronie und gehört zum touristischen Konsortium, das vom GAL selbst gefördert wird.
Das Institut für Meereszivilisationen unterhält auf nationalem und internationalem Niveau Beziehungen mit öffentlichen sowie privaten Institutionen und hat durch sein Wirken die Anerkennung als Rechtsperson durch das Ministerium der Universität und der wissenschaftlichen Forschung zuerkannt bekommen (Beschluss MURST vom 19. Mai 1998, veröffentlicht im Gesetzblatt Nr. 130 vom 6.6.1998).

Zum leitenden Ausschuss, dessen Vorsitzender Professor Salvatore Brandanu ist, gehören:
Der Verwaltungsdirektor Giacomino Mannoni
Doktor Pierangelo Sanna, Frau Onoria Felline
Berater: Architekt Luciano De Candia, Professor Giovanna Deledda, Giuseppe Taras, Pietro Piras und Emilia Gramigna
Außerdem gehören dem leitenden Ausschuss der Bürgermeister von St.Teodoro Gavino Costaggiù sowie zwei Repräsentanten des Gemeinderats an.

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